Quelle: BSW / Justus Schongen

„Berufe 2027“: Die Rekapitulation vom „Ende der Dummheit“

Impulsvortrag sorgt für lebhafte Disskuion

Was für Umwälzungen und Änderungen erwarten uns und unsere Arbeitsumgebung? Und wie können wir darauf in unserer Ausbildungspraxis reagieren?

Zu Beginn der Veranstaltung gab uns Jörg Heynkes einen Einblick in seine Gedankenwelt und entwarf ein Zukunftsszenario das, basierend auf heute stattfindenden Entwicklungen basierte (Hauptthese: “ Datenunternehmen verdrängen Produktionsunternehmen“, „Produzenten müssen Softwarekompetenz entwickeln“).

Und schon im Anschluss an seinen Vortrag wurde sichtbar, wie offensichtlich divers die Erwartungen an „Zukunft“ bereits im Umfeld der Anwesenden zu sein scheint. Es etablierte sich bereits hier eine lebhafte Disskusion.

Quelle: BSW / Justus Schongen

 

Drei Workshops mit unterschiedlichen Themen

In den sich anschliessenden Workshops standen dann drei Themen im Fokus:

Workshop Digitalisierung Ü50 „Kompetenzentwicklung in alternden Belegschaften“: Am Beispiel der Visual Akademie stellte Herr Thomas Lücke ein hochspezialisiertes Weiterbildungsangebot im Kontext von Digitalisierung von Visualisierungen vor. Hier entsteht, kaum wahrgenommen im Bereich der Arbeitsmarktakteure, ein gänzlich neuer Kreis von FacharbeiterInnen.

Workshop Fachkräfte „Qualifizierungsbedarfe der Unternehmen“: Herr Björn Lindenthal von der DIHK stellte in seinem Vortrag innovative Qualifizierungskonzepte der IHK-Weiterbildung vor. Kernelement war die Entwicklung bundeseinheitlicher innovativer Qualifizierungskonzepte.

Workshop Ausbildung „Verankerung digitaler Kompetenzen in der schulischen und betrieblichen Ausbildung“: Nach einem Impulsvortrag mit dem Thema „Ausbildungsneuordnung in den Metallberufen“ von Axel Kaufmann vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), wurden in diesem Workshop Bedarfe bzw. Probleme sich für die Ausbildungen in den Bereichen Elektro, Metall und Mechatronik, die sich durch die Digitalisierung ergeben, aufgelistet .

Quelle: BSW / Justus Schongen

Quelle: BSW / Justus Schongen

Nach den Workshops kamen die Teilnehmer dann noch einmal zusammen, um die einzelnen Ergebnisse der großen Runde zu präsentieren. Es zeigte sich, dass es für die Zukunft einiges an Bedarf seitens der Industrie, aber auch der Institutionen und Verbände gibt. Es wurden zum Beispiel Wünsche laut Ausbildungsinhalte flexibler auf die Bedürfnisse der Industrien,der Unternehmen, aber auch der Auszubildenden anzupassen. Es zeigte sich weiterhin, dass man sich im Berufsleben mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr als einmal bilden müsste – Stichwort: Lebenslanges Lernen.

Abschließend konnten alle Teilnehmer den Tag bei einer Suppe gemeinsam nochmal Revue passieren lassen.

Pressespiegel

https://www.rga.de/lokales/remscheid/unternehmer-blicken-zukunft-8771375.html

http://www.rs1.tv/index.php?idcatside=2399&sid=22930961cf5caf4bd04e439db3f2455e

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